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Mein Freund der Psoas

Jan 302016

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Psoas, der Nährboden der Seele

Der Psoas Muskel ist der Muskel der am tiefsten im menschlichen Körpers ist, er ist verantwortlich für strukturelles Gleichgewicht, die Muskelintegrität, die Flexibilität, die Kraft, die Beweglichkeit der Gelenke und die für die Organfunktionen.
Der Hauptteil des grossen Lendenmuskels (Psoras major) entspringt beidseits der Seitenfläche des 12 Brustwirbels und des 1-5 Lendenwirbels, verläuft durch das Becken, vereinigt sich mit dem Hüftmuskel und setzt als Hüft- Lenden- Muskel am oberen Teil des Oberschenkelknochen an. Dieser Muskel ist gleichzeitig der Beuger des Oberschenkels. Ein Ungleichgewicht der Spannung auf beiden Seiten des Muskeln kann eine Verkrümmung der Wirbelsäule, ein Schieflage der Hüften und die Verkürzung eines Beins und Ischias Beschwerden auslösen.
Der Psoas ist der einzige Muskel, der die Wirbelsäule mit den Beinen verbindet. Er ist für die aufrechte Haltung verantwortlich und ermöglicht, dass sich unsere Beine beim Gehen heben. Ein funktionierender Psoas stabilisiert und stärkt die Wirbelsäule und, unterstützt vom Rumpf aus, er bildet einen Raum eine Ablage für die lebenswichtigen Organe im Unterbauch.

Der Psoas ist durch Faszien (Bindegewebe) mit dem Zwerchfell verbunden, der sowohl den Atemreflex wie einen Angstreflex auslösen kann, denn der Psoas ist unmittelbar mit dem Reptiliengehirn, dem ältesten Teil des Hirnstamms und des Rückenmarks, verbunden. Schon lange bevor sich Sprache oder die höhere Organisationskapazität des Cortex entwickelten, hielt das Reptiliengehirn, das für seinen Überlebensinstinkt bekannt ist, die essentiellen Kernfunktionen aufrecht.

Unser heutige moderne Lebensart (mit ständigem Ansturm von Adrenalin auf unser sympathisches Nervensystem) bewirkt ein chronisches Triggern und Straffen des Psoas - und macht uns damit im wörtlichen Sinn bereit zu rennen oder zu kämpfen. Die Muskelkraft des Psoas hilft, in Aktion zu treten - oder sich zum Schutz wie ein Ball zusammenzurollen.
Spannen wir ständig, bedingt durch Stress oder Anspannung, den Psoas an, kann der Muskel eine Vielzahl von schmerzhaften Erkrankungen wie Rückenschmerzen, Kreuzschmerzen, Ischias, Bandscheibenprobleme, Skoliose, Hüftdegeneration, Knieschmerzen, Menstruationsbeschwerden, Unfruchtbarkeit und Verdauungsproblemen, Depressionen etc. auslösen.
Ein angespannter Psoas erzeugt nicht nur Probleme in der Struktur, er engt die Organe ein, drückt auf die Nerven, hindert den Bewegungsfluss und beeinträchtigt die Zwerchfellatmung.

Der Psoas ist an den physikalischen und emotionalen Reaktionen des Körpers beteiligt, dass ein chronisch angespannter Psoas dem Körper kontinuierlich Gefahr signalisiert. Die Nieren und das Immunsystem erschöpfen sich.

Gründe dafür finden wir in unseren modernen Gesellschaft viele z.b, von langem Autofahren, zu eingeengte Kleider, zuviel sitzen auf Stühlen, nicht das beste Schuhwerk, ein zuviel oder zuwenig des Guten findet sich überall, die unsere Haltung beeinträchtigen und unseren natürlichen Bewegungsablauf verändern und dabei unseren Psoas verkrampfen.

Ideen zur Pflege unseres gesunden Psoas, unnötige Spannungen und Stress abzubauen. Doch um mit dem Psoas „zu arbeiten“, sollte man nicht versuchen, die Muskeln zu kontrollieren. Die Wachheit, die Innere Alchemie unsere Sinne zu kultivieren ist eine Einladung. Das heisst Selbst entschieden, Achtsamkeit für Deinen Körper und Leben zu entwickeln.
Ein entspannter Psoas ist Ausdruck von Spielerischem und Kreativem.
Ein verkrampfter Psoas, ist stets bereit zu rennen oder zu kämpfen, der entspannte und geschmeidige Psoas ist bereit, sich zu dehnen und zu öffnen oder zu tanzen. In vielen Qi Gong und Yoga Yin Übungen können wir durch die Enge bedingt, die Oberschenkel nicht vollständig nach außen drehen, solange der Psoas nicht entspannt ist. Ein gelockerter Psoas erlaubt es, die Vorderseite der Oberschenkel zu strecken und die Beine unabhängig vom Becken zu bewegen. Ebenso ermöglich er ein freies und vollständiges Aufrichten des Rumpfes und ein Öffnen des Herzens.

Durch Förderung eines gesunden Psoas können wir wieder lebenswichtige Energien in unserem Körper entfachen, wenn wir lernen uns an die Kräfte des Universums anzubinden. Innerhalb der taoistischen Tradition ist der Psoas der Nährboden der Seele, er umgibt den unteren "Dan Tien", das Hauptenergiezentrum des Körpers. Ein flexibler und starker Psoas ermöglicht subtile Energien durch die Knochen, Muskeln, Nerven und Gelenke fließen zu lassen.

Der Psoas, von Energie durchströmt, verbindet uns mit der Erde. Wie ein Erdungskabel verhindert er Schocks und eliminiert Energiestagnation. So wird die Wirbelsäule und der zentrale Energiekanal befreit und geerdet. Wie die Gravitationsströme das Gewicht durch Knochen, Gewebe und Muskeln in die Erde übertragen, schickt sie die Erde zurück und die Kräfte fließen in die Beine und in die Wirbelsäule. Es ist die Alchemie und Kommunikation zwischen Selbst, der Erde und dem Kosmos.
Bei der Meditation ist darauf zu achten, was der Psoas einem zu erzählen hat, seid still und hört zu.
Dao-it.

 

Deinen Psoas entspannen

Inneres Bewusstsein, das sich durch Qi Gong und Yoga Yin entwickelt, ist das wichtigste Instrument beim Lernen um deinen Psoas zu entspannen. Und ein entspannter Psoas wird dir eine neue Freiheit, Leichtigkeit, und strukturelle Integrität in deinem Tun bringen.
Es ist am Anfang schwierig sich für die subtilen Empfindungen im Psoas zu öffnen. Tief im Körper sitzen viele Gewohnheitsmuster, vor allem wenn du eine sitzende oder stehende Tätigkeit ausübst. Um deine Gefühle die mit dem Psoas tief verbunden sind, kennenzulernen, tue es mit ruhiger Aufmerksamkeit und Geduld. Bewusstsein ist eine gute Einladung, ein guter Schlüssel.
Schau dir ein paar Lehrvideos an über den Psoas auf Youtube an und mache den ersten Schritt. Wenn dein Verstand befriedigt ist mit Wissen, gehe einen Schritt weiter, fühle deinen Psoas und bleibe bereit für die subtile Energie oder für das Geschenk des Entspannt sein.

Übungen:
Schwerkraft nutzen, Tue mal nix

Beginne mit einem einfachen Entspannen des Psoas auf dem Boden. In dieser Haltung brauchst du keine Muskelaktivität einzusetzen, um den Psoas zu lösen. Alleine die Schwerkraft wird diese Arbeit für dich tun.
Lege dich jetzt auf den Rücken, beuge die Knie bis etwa 90 Grad und platziere deine Füße auf dem Boden in Breite der Hüften, etwa 30 bis 40 cm vorm Gesäß entfernt. Achte darauf, dass du nicht zu flach oder zu durchgedrückt im Lendenbereich oder im Nacken bist. Lege eventuell eine dünne Unterlage unter deinen Kopf. Entspanne deine Hände und Unterarme auf deiner Brust, auf dem Bauch oder indem sie seitlich auf dem Boden liegen.
In dieser Position verlagere nun dein Bewusstsein in deine Knochen. Beginne damit, das Gewicht deiner Knochen, die in Richtung Boden sinken, zu spüren. Beobachte jeden Teil deines Skeletts, das sich so anfühlen kann, als wäre es in der Horizontalen aufgehängt. Spüre die Punkte, wo die Muskelspannung verhindert, dass die Knochen sich der Schwerkraft hingeben. Lass dich passieren.
Fühle einfach mal nur deine Füsse auf dem Boden, deine geöffneten Handflächen auf dem Boden der Puls und das hinuntersinken der Knochen zu Erde.
Als Plus kannst du die Nieren Atmung/Langlebens-Atmung benutzen wie ich sie im Abschnitt Atmen erklärt habe.
Viel Spass und Entspannung

Rückendehnen, Tue mal was

Diese Übung kannst du aus der Tue mal nix Übung direkt anwenden. Jetzt kannst du dich zur Dehnung deiner Muskeln aktiv bewegen. Ziehe deinen rechten Oberschenkel in Richtung Brust. Umarme ihn und drücke ihn sanft gegen deinen Rumpf. Bleib ruhig mal kurz im fühlen.
Sei achtsam und bewege dabei dein Becken nicht weg vom Boden; das Becken sollte mit dem Rumpf ausgerichtet bleiben. Spüre in dein gebeugtes rechtes Hüftgelenk und mache es innerlich weich, das unterstützt ein freies Bewegen des rechten Oberschenkels.
Aus dieser Position heraus beginne, deinen linken Psoas zu strecken. Gehe sehr langsam mit dem linken Fuß weiter weg von den Hüften. Während die Schenkel sich dehnen, lenke dein Bewusstsein auf die Vorderseite des linken Hüftgelenks fühle jede Spannung des Psoas. Sobald du die Dehnung im Psoas spürst, folge deiner Empfindung den Weg des Muskels entlang bis zu seinem Ursprung am 12. Brustwirbel, wo er anfängt.
Um die Dehnung zu verstärken, drücke den rechten Oberschenkel gegen deine Arme, hebe den jetzt ausgestreckten Unterschenkel an und strecke ihn sanft in Richtung Decke. Gleichzeitig widerstehe dem Druck des Beines mit deinen Armen. - Wechsele nach einer Weile die Seiten. Mache jedoch nicht weiter, wenn du dabei Schmerzen oder Verspannungen im unteren Rücken erlebst. Am Ende der Übung wieder in die Tue mal nix Stellung gehen, viel Spass dabei.


Auf einen Stuhl sitzen
Du kannst auch auf einen Stuhl sitzen, die Füsse fest auf dem Boden stellen und eine freie Position suchen wo du spürst wie alles verbunden ist. Wenn du richtig sitzt spürst du die Verbindung von Füssen zum Pyrineum und weiter die Verbindung zum Tan Tien und zum Herz und Kopf.
Du nimmst einen Kreislauf wahr. Der kleine Energie Kreislauf, vom Kopf zum Herzen zum Tan Tien (Bauchnabel) zum Pyrineum und dann die Wirbelsäule hoch zurück zum Kopf.

Tu mal was anders


Lust auf mehr Übungen zur Entlasstung des Psoras, dann fühle dich Eingeladen,
ein Seminar in Qi gong oder Yoga Yin zu besuchen.
Dao it und viel Spass mit einem Entspannten Psoas.

Quelle:
Ich habe die Zusammenfassung ohne wissenschaftlichen Anspruch geschrieben, probiert euch aus.
Ich habe das WWW zu Informationssuche eingesetzt. Weiterführende Literatur: Tao Yoga der heilende Massage Mantak &Maneewan Chia

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