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Die Zeit und was mach ich mit 46 Jahren.

Mai 022016

Ich habe heute Morgen Lust gehabt mal meine Erfahrung zu teilen, was es heißt älter zu werden.
Nun bin ich 46 Jahre alt oder jung, ist doch eine Frage der Haltung oder?

Nee, ist es nicht, es gibt definitiv Lebensabschnitte in denen wir agiler, schneller, glücklicher, oberflächlicher, müder, unglücklicher, verkrampfter, orientierungsloser und was noch sind.
Die jungen Jahre sind schnell und voller Illusionen, Kraft, Visionen und Abenteuer.

Keiner will mehr erwachsen werden weil vielleicht jeder in seinem Hamsterrad mit Verantwortung und Arbeiten müssen beschäftigt ist und sich keine Zeit für sich, Familie und Partnerschaft mehr nimmt.
Mehr möchte ich dazu auch gar nicht schreiben, da das ja nicht das Thema ist oder vielleicht doch?
Also Tschüss junge Jahre. Wenn wir mal ganz ehrlich zu uns sind, wer will denn noch mal 18-26 Jahre sein?
Und ist ein Widerstand spürbar? Es ist gut Erwachsen zu sein, wir dürfen für unsere Kinder und anderen Vorbilder sein. Doch das können wir nicht, wenn wir selber noch Kinder sind.
Das ganze Rollensystem und die Orientierung verändert sich, wenn Papa und Mama zu Kumpeln werden, wir müssen uns ja nur mal anschauen was mit dem Wissen aus der Erziehungswissenschaft Gutes geschehen ist. Ein riesige Zahl an Fachkräften, die jetzt Beziehungsaufbau mit unseren Kindern leistet, da die Eltern es nicht mehr schaffen und können.
Es ist sehr empfehlenswert Danke zu sagen, dass ich nun so alt bin wie ich bin. Also in meinem Fall 46 Jahre „Danke“ ich bin gerne erwachsen.
Ich müsste an dieser Stelle auch die kleinen Wehwechen aufzählen, die mich täglich an mein Alter erinnern. Ich trage sie mit Fassung, vielleicht dürfte ich auch mal meine Haltung zu meinem Bewegungs-, Sitz-, Gesundheits- Verhältnis prüfen. Die Menge Gutes und die Menge als Maß.

Es kommt noch dazu, das unser Körper sich dem Verfall zuwendet, das hört sich erst mal ziemlich negativ an, ist es aber gar nicht, da eine wunderschöne Blume, nach der Geburt, dem Wachstum, dem Frühling, dem Sommer in voller Pracht, dem Herbst dem Abbau wieder zurück geht, wo sie hergekommen ist. Dabei ist sie Teil eines, seit Beginn der Zeit vorhandenen Zykluses, einem Prozess des Ganzen. Sind wir Menschen, weil wir gelernt haben uns zu trennen (zu denken, das heisst Angst zu haben, für alles eine Erklärung zu haben etc.) von der Bestimmung, der Natur, dem Schöpfungszyklus, mit dem Tod als Sinn, noch nicht so weit entwickelt? Trotz der vielen Wissenschaften und Religionen haben wir noch keine guten Antworten zur Angst und Sinn gefunden.
Orientierungslos und mit vielen Fragen umgeben die wir noch nicht beantwortet haben funktionieren wir.
Hier nun wieder eine Einladung an die, die sich angesprochen fühlen und sich ausprobieren wollen.
Nimm dir mal 15 min Zeit für die Fragen und lass sie nur mal zu, werte sie nicht.
Dao-it, tue es.

Bin ich eigentlich zufrieden mit dem was ich tue?

Was würde ich tun, wenn ich 1 Jahr Zeit und Absicherung geschenkt bekommen würde?

Wie, womit wird mein inneres Feuer, meine Leidenschaft erfacht?

Was wollt ihr eueren Kindern erzählen, warum ihr den Beruf, der euch vielleicht nicht erfüllt gewählt habt und nicht einen andern?

Wenn du einem anderen etwas über die Berufung erzählen müsstest, was würdest du sagen?

Wie wäre dein Leben, Arbeitsleben, Liebesleben wenn es sich richtig gut anfühlt?

Abschliessend kann ich sagen, dass alles einen Sinn hat und ich darf Teil des Prozesses sein und ich kann mich in jeder Situation neu entscheiden, darf und kann mich verändern wenn ich es möchte.

Herzlichst Thorsten